... ist immer ein Erlebnis.
Dieses Mal fing es schon bei der Planung an. Grobes Ziel: Goa am Freitag. Mit dabei: Hanem, Rim, Stefan, Seshan, Nicholas, Christophe, Grégory, Erwan, Amin, Mareike und ich. Goa ist zwar nicht groß, aber ein paar Orte gibt es schon. Also wurde ausdiskutiert, wo wir hin wollen. Der genaue Plan war Kokoshütten am Strand von Palolem. Die Franzosen wollten zum Bahnhof und Tickets kaufen. Hat nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch geklappt.
Um halb 2 ging der Zug. Die gut planenden Deutschen (manche Klisches sind eben doch keine Vorurteile) haben ab 12 Uhr den Rest eingesammelt. Im Zug haben wir dann erfahren, dass wir in einen anderen Ort fahren. Haben dann trotzdem in Hörweite (Meeresrauschen zum Frühstück) zum Meer gewohnt. Das hatte zur Folge, dass wir viele Stunden am Strand verbracht haben. Ansonsten haben wir uns ein Fort angeschaut und einige Kirchen in Old Goa, immerhin sind die Weltkulturerbe. Inder haben ein seltsames Verhältnis zu Kirchen. Das ist aber eine andere Geschichte. Ansonsten sind wir noch zu einem Strand maschiert mit einem Süßwasser-See direkt am Strand. In dem See schwammen lustige gestreifte Fische und am Strand haben wir riesige Schneckenhäuser gefunden. So romantisch war es aber doch nicht, da wir von einer Horde Händler belagert wurden. Später hat uns dann auch noch ein brutaler Monsunschauer erwischt, aber uns wurde Unterschlupf in einer Strandhütte gewährt. Die Abende haben wir zu 100% bewaffnet mit Bier und Bacardi Breezer am Strand verbracht und unsere eigene L'auberge espagnol in Goa aufgemacht. Mit Englisch, Deutsch, Französisch, Arabisch und Hindi haben wir es immerhin auf fünf Sprachen gebracht. Nicht immer einfach, aber immer lustig.
Klingt soweit alles noch nach normalem, relaxten Touri-Programm. Wäre da nicht unser Mietjeep Pink Panther gewesen. Das erste Mal hat er nach dem Tanken beschlossen nicht mehr anzuspringen. An der Tanke findet man aber immer einen Mechaniker. Was auch immer kaputt war, der Push-Start wurde das Workout fürs Wochenende. Aber mit so vielen starken Männern ist anschieben ja kein Problem. Auch nicht mitten auf der Hauptstraße - so ist Indien eben. Das zweite Mal ist er einfach so auf dem Weg ausgegangen, das Glück war aber auf unserer Seite. Wir standen direkt vor einer Autowerkstatt. Beim dritten Mal war es auch kein Problem einen Mechaniker aufzutreiben, da er im Ort bekannt war wie ein bunter Hund. Die ungeplante Pause hatte zur Folge, dass die Uhr unser größter Feind wurde. Zum Bahnhof braucht man mit dem Auto mindestens eine Stunde und genau diese Stunde war übrig bis zur planmäßigen Abfahrt vom Hotel. Am Bahnhof angekommen, teilte der nette Mensch am Schalter uns mit, dass der Zug 2,5 Stunden Verspätung hat, weil der Monsun extrem heftig zugeschlagen hat. So war noch Zeit für ein Essen und da der Zug nicht so voll war, haben wir sogar Sleeper-Class-Tickets gekriegt, was für jeden eine Liege bedeutete statt 50 cm auf der Holzbank. Auch wenn es reingeregnet hat, habe ich einigermaßen gut geschlafen.
Alles in allem ein tolles und erlebnisreiches Wochenende, das noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Hier gibt es schonmal ein paar Fotos, wenn ich von den anderen noch welche habe, gibt es mehr.

Die lustige Runde von links nach rechts: Hanem, Rim, Stefan, Nicholas, Seshan, ich, Gregory, Erwan, Amin, Mareike (Christoph fehlt, weil er das Foto gemacht hat)

Der Hauptstrand von Calangute. Die Inder haben sich vornehmlich darauf beschraenkt sich das Wasser anzugucken. Die meisten Inder koennen naemlich nicht schwimmen. Aber ein Bad in den Wellen war auch nur was fuer Hartgesottene, wie ich selbst erprobt habe.

Der Strand von Arambol, so schon schoen aber bei Sonne bestimmt traumhaft.
Unser geliebter/verhasster Pink Panther und einer der Roller.
Fuer mehr Bilder und einen ausfuerhlichen Bericht bitte unter www.anna-unterwegs.blogspot.com gucken. Berichte sind auf Englisch, damit die Mitreisenden und unsere Kommilitonen auch etwas davon haben.
1 comment:
Wie haast es so scheen: Pink is beautiful (oder so ähnlich, oder wann!?)
Um Sinn ringend,
Robin
Post a Comment