Monday, August 21, 2006

Ein spontaner Sonntagsausflug ...

... führte uns zu den Jog Falls, nach Gokarna zum Om Beach und zu einem Tempel.

Aber der Reihe nach:
Die Frage, ob wir mit zu den Jogfalls wollen, erreichte uns am Freitag. Bis dahin stand nur das Ziel fest und sonst nur, dass wir vielleicht Samstag Nachmittag oder um Mitternacht fahren.
Mareike und ich haben erstmal ausgeschlafen am Samstag und da uns keiner panisch aufgeweckt hat, stand schonmal fest, dass wir nicht Nachmittags fahren. So, aufgrund allgemeiner Schläfrigkeit und angeschlagener Gesundheit, entschieden sich immer mehr für ein Wochenende in Manipal. Die Jog Falls sind schließlich kein einmaliges Phänomen. Aber wir wären nicht in Indien, wenn da nicht noch was um die Ecke kommt.

Um 16 Uhr bimmelte Mareikes Telefon. Stefan am anderen Ende: Es geht morgen um vier los, seid ihr dabei? Da Mareike und ich die indische Spontanität schon adaptiert haben, folgte ein spontanes JA!

Ich persönlich hatte schon wieder kurzzeitig vergessen, was los war, als mein Handy um halb vier Alarm schlug. Mein Gedächtnis hat mich aber nicht im Stick gelassen. Theoretisch hätte es auch um 4 losgehen können, da aber vier Inder im Spiel waren, wurden wir um 4.45 eingesammelt!

Erstes Ziel: Ein Aussichtspunkt in der Nähe der Jog Falls. Da es noch extrem früh war, war die Stimmung faszinierend mit den ganzen Wolken, die in den Bäumen hingen.

Zweites Ziel: Jog Falls, die höchsten/tiefsten/größten Wasserfälle Indiens mit 293 m. Pu hatte uns am Abend vorher noch vor Blutegeln (Ja, die leben hier auch außerhalb des Wassers!) gewarnt, worauf wir uns mit Salz (Thomas, du hattest Recht!) und einem Feuerzeug ausgestattet haben. Wie wir am nächsten morgen erfahren haben, ist es aber momentan verboten zu den Wasserfällen runterzusteigen, weil die wegen dem Monsun so viel Wasser spucken, wie seit 12 Jahren nicht mehr. Der Blick von oben war aber auch wirklich faszinierend. Wenn denn nicht gerade dicke Wolken im Weg waren.

Drittes Ziel: Gokarna, genauer gesag Om-Beach.
Sehr idyllisch das Ganze da und völlig am vom Schuss. Das neue Beach Ressort hat uns schon auf den Bildern der Frenchies begeistert. Nachdem wir es in echt gesehen haben, kommen wir auf jeden Fall wieder. Brian will sogar seine Flitterwochen hier verbringen. Die Jungs sind erstmal auf den Felsen rumgekrabbelt und Mareike und ich sind unserem Hobby Muscheln sammeln nachgegangen.

Viertes Ziel: Tempel samt riesiger Statue bzw. mehreren Statuen. Die Story dazu muss ich nochmal nachfragen und werde sie dann nachtragen. Will ja hier nicht mit gefährlichem Halbwissen glänzen. Und außerdem soll die Spannung ja hochgehalten werden.
Danach ging es dann wieder zurück.

Vielleicht fragt sich der eine oder andere vielleicht, waren die mit dem Zug oder Bus unterwegs? Falsch, wir hatten einen Fahrer. Brian war sich all die Stunden im Auto sicher, dass wir sterben. Uns hat es nicht erwischt, aber einen Hund. Ich habs zum Glück nicht gesehen.

Für die nächsten Unternehmungen bevorzuge ich ja wieder den Zug. Der kann keine waghalsigen Überholmanöver und hupen kann der auch nicht. Zwei riesige Vorteile für Westler.

Alles in allem aber ein richtig toller Tag und auf jeden Fall das frühe Aufstehen und die vielen Stunden im Auto wert.



1 comment:

Rawhide's Private said...

Ja wie? Keine Bilder von ekligen Blutegeln? Aber schön das ich recht hatte und helfen konnte *froi*
Soll ich mal sagen aus welcher "Survivalbibel" ich das habe mit dem Salz? Aus dem Buch "Rambo" (jaaa- ich hab den Mist nicht nur gelesen, sondern auch wirklich hier irgendwo rumstehen!)