... naja, nicht so wirklich. Wenn ihr glaubt, dass man sich in Bremen an Regen - auch an starken Regen - gewöhnen kann: falsch gedacht! Was hier abläuft - das ist durchaus wörtlich zu nehmen - könnt ihr euch einfach nicht vorstellen. Es regnet wirklich den ganzen Tag. Hier wartet keiner darauf, dass es vielleicht für fünf Minuten aufhört, sondern maximal darauf, dass es ein bisschen weniger wird.
Die traumhften Schlaglöcher in den Straßen mutieren zur Zeit gerne auch zu heimtückischen Seen in denen der Fuß bis über den Knöchel versinkt. Einige Straßenabschnitte sind problemlos, da gibt es weder Schlaglöcher/Seen noch kreuzende Straßen. Seitenstraßen, besonders wenn sie bergab führen, bringen meist kleine bis mittlere Flüsse mit sich.
Auf dem Bild seht ihr den Wasserfall, die Seenlandschaft und den reißenden Fluss, auf die ich blicke, wenn ich aus meinem Hotelzimmer gucke.
Heute habe ich dann auch festgestellt, dass mein Regenschirm nicht monsuntauglich ist. Nach einiger Zeit im Regen oder kurzer Zeit im starken Regen tropft es nämlich durch. Weniger angenehm das Ganze. Aber da Mithilesh uns versprochen hat, dass es in ein paar Tagen weniger wird, habe ich beschlossen doch keinen neuen Regenschirm zu kaufen. So stark ist mein Tatendrang dann doch nicht, dass ich mir alles sofort angucken muss. Auch wenn Mithilesh uns heute gerne schon ueberall hingeschleppt haette.
Ihr werdet den Jubelschrei bis Deutschland hören, wenn es wirklich aufhört. Bis dahin heißt es wohl weiterhin: Walking through rivers.



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